Stoppt die US Aggression gegen Venezuela
Rückseite
Die nachfolgenden Worte, die Sören Pellmann (*) und Ulrich Schneider (FIR) zum skrupellosen, feigen Angriff des US-Imperiums auf Venezuela gewählt haben, finden unsere ungeteilte Zustimmung. Es geht um Öl und Geopolitik. Die USA wollen Venezuela als Vasallen, der zukünftig auf Beziehungen zu China und Russland verzichtet. Es geht nicht um Narkotika und nicht um innerstaatliche Demokratie. Es geht um imperiale Vorherrschaft. Wir werden alles tun, damit die Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 11. Januar eine Manifestation der uneingeschränkten Solidarität mit Venezuela wird. Schluss mit der US-amerikanischen Aggression! Freiheit für Maduro!
Bundessprecherrat und Redaktion, 3. Januar 2026
Stoppt die US Aggression gegen Venezuela
Der selbst erklärte »Friedenspräsident« Donald Trump zeigt mit dem amerikanischen Bombenangriff auf die venezolanische Hauptstadt Caracas, was von seiner Friedensrhetorik in aller Welt zu halten ist. [...] Und wenn es um den amerikanischen »Hinterhof« geht, nämlich die Karibik, dann existieren für die US-Administration keine internationalen Regeln, sondern allein amerikanische Selbstherrlichkeit. [...]
Dass diese Gewaltmaßnahmen nichts mit Drogenschmuggel zu tun haben, zeigt, die Kaperung eines venezolanischen Öltankers, der auf dem Weg nach Kuba war. [...] Erfreulicherweise wurde dieses völkerrechtswidrige Vorgehen der US-Regierung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen von der Mehrheit verurteilt. Es war peinlich zu erleben, wie sich die Staaten der Europäischen Union verweigerten, eine klare Durchsetzung des internationalen Seerechtes zu fordern.
Jetzt wurde die Eskalation fortgesetzt, indem die US-Luftwaffe völkerrechtswidrig die venezolanische Hauptstadt Caracas bombardierte. Staatschef Nicolás Maduro rief daraufhin den Ausnahmezustand aus. Die gesellschaftlichen und politischen Kräfte des Landes wurden aufgerufen, die Selbstverteidigung zu aktivieren. Aus dem Umfeld des US-Präsidenten verlautete, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, man habe militärische Anlagen angegriffen, als wenn das eine Legitimation dieses Angriffskrieges darstellen würde. Das militärische Vorgehen ist durch keinerlei Maßnahmen der venezolanischen Regierung legitimierbar, außer man betrachtet es als Kriegsgrund, wenn eine gewählte Regierung sich nicht dem Diktat des »Weltpolizisten« unterwerfen wolle.
Das Kalkül der US-Politik ist brutal einfach: Durch Sanktionen und militärische Eskalation den Sturz der Maduro-Regierung zu erreichen. Das ist seit sechs Jahrzehnten das Kalkül hinter der US-Politik gegenüber Kuba – und es ist gescheitert. [...] Und nach einem Sturz der Regierung Maduro wären nicht »Freiheit«, sondern möglicherweise ein langwieriger Bürgerkrieg, der das Land und die Region für Jahrzehnte verwüsten würde, zu erwarten.
Die FIR fordert die politischen Kräfte auch in Europa auf, sich mit deutlichen politischen Signalen gegen dieses völkerrechtswidrige Vorgehen der amerikanischen Regierung zu Wort zu melden und im Sinne der mexikanischen Präsidentin für eine nichtmilitärische Konfliktlösung einzutreten.
Internationale Föderation der Widerstandskämpfer FIR, Newsletter vom 03.01.2026, 10:58 Uhr.