Kleine Mitteilungen
Kurznachrichten
Antifaschismus muss gemeinnützig bleiben!
Die Petition an Stefan Evers, Finanzsenator von Berlin (CDU) und das Finanzamt Berlin unterschrieben bereits über 50.000 Menschen (Stand: 19. September 2026):
https://weact.campact.de/petitions/antifaschismus-muss-gemeinnutzig-bleiben.
Das Sport- und Erholungszentrum im Berliner Volkspark Friedrichshain retten!
Mehrere Initiativen fordern weiterhin einen Kompletterhalt des SEZ, siehe etwa:
https://www.change.org/p/das-sez-sanieren-und-als-sport-und-freizeitfläche-für-alle-wiederöffnen.
Mahnwache in Düsseldorf am Donnerstag, 17. September 2026, 17 Uhr auf dem Bertha-von-Suttner-Platz am Hauptbahnhof, Nähe US-Generalkonsulat, zur Unterstützung für die Mahnwachen-Woche für Kuba in Berlin vom 12. bis 19. September: Die völkermörderische Blockade Kubas durch die USA muss beendet werden.
Veranstalter: Regionalgruppe Düsseldorf der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.
Aktivberatung der Berliner KPF
Die Aktivberatung findet statt am Mittwoch, den 21. Oktober 2026 um 18:30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus (Rosa-Luxemburg-Saal). Der Landessprecherrat betont in seiner Einladung, er habe »auch seit April 2026 kontinuierlich dreiwöchentlich getagt. Vor allem aber wirken unsere Genossinnen und Genossen aktiv an der Basis unserer Partei. Für die nächsten Monate orientieren wir auf die diversen Veranstaltungen im Kontext mit den Wahlauswertungen (mögliche Landesparteitage sowie Basiskonferenzen), auf die Teilnahmen an den Friedensdemonstrationen am 3. Oktober und an der Demonstration ›Sozialstaat statt Kriegstüchtigkeit‹ am 12. November 2026, auf die Vorbereitung und Durchführung der KPF-Bundeskonferenz am 5. Dezember 2026, auf die Mobilisierung zur LL-Demonstration und zum Stillen Gedenken am 10. Januar 2027, und wir kämpfen um ein bestmögliches Spendenergebnis für unsere Mitteilungen.«
Russisch-Deutsche Kultur- und Begegnungsorte müssen bleiben!
In einer Stellungnahme der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke Dresden heißt es: »Die angekündigte Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und das Vorgehen gegen das Russische Haus in Berlin sind keine Beiträge zu Frieden und Sicherheit. Gerade in Zeiten internationaler Spannungen brauchen wir diplomatische Kanäle, kulturellen Austausch und Möglichkeiten zur Verständigung – nicht deren Beseitigung. Diese Politik bleibt nicht auf Berlin beschränkt. Sie erreicht auch Dresden. Nachdem das Russische Haus in Berlin faktisch vor dem Aus steht, gerät nun das Deutsch-Russische Kulturinstitut e.V. in Dresden ins Visier.« So würden weitere Maß-nahmen von der Landes- und Bundesregierung gegen Einrichtungen gefordert, die dem kulturellen und gesellschaftlichen Austausch mit Russland dienen. Die KPF Dresden steht solidarisch an der Seite des Deutsch-Russischen Kulturinstituts e.V.
RotFuchs-Regionalgruppen laden ein
Teterow: Am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 15 Uhr spricht Dr. Marianne Linke im Regenbogenhaus, Straße der Freundschaft 2, 17166 Teterow, zum Thema: Die Militarisierung der Gesellschaft und die Auswirkung auf das Gesundheitswesen.
Brandenburg an der Havel: Am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 18 Uhr spricht Gerda Daenecke, Stellvertretende Vorsitzende der Solidaritätsorganisation KarEn e. V., in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, August-Bebel-Straße 7, 14770 Brandenburg an der Havel, zum Thema »Kuba muss leben«.
Cottbus und Potsdam: Wolfgang Schmidt spricht über »Die Kunst der Zersetzung. Manipulationstechniken der Nachrichtendienste und wie man sich schützen kann«
am Sonnabend, 17. Oktober 2026, um 10 Uhr in der Gaststätte »Brandenburger Hof«, Friedrich-Ebert-Straße 33, 03044 Cottbus, und
am Dienstag, 27. Oktober 2026, um 18 Uhr im BIWA e.V., Saarmunder Straße 44, 14478 Potsdam.
100 Jahre Fidel Castro und die Zukunft der kubanischen Revolution
Kuba-Konferenz 16-18.10.2026 in Berlin, Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Am 13. August 2026 jährte sich der Geburtstag Fidel Castros zum hundertsten Mal. Als Denker, politischer Führer, begnadeter Redner und entschiedener Verfechter des Selbstbestimmungsrechts der Völker, sowie der Würde aller Menschen durch einen universellen Zugang zu Gesundheit, Bildung und Kultur war Fidel Castro eine der prägendsten politischen Figuren des 20. Jahrhunderts – Inspiration für seine Mitstreiter*innen auf der ganzen Welt, erbittert bekämpft von seinen Gegner*innen.
Sein politisches Wirken und die kubanische Revolution haben die Geschichte Latein-amerikas und der internationalen Linken nachhaltig geprägt. Heute steht der kubanische Weg vor einer seiner größten Herausforderungen seit dem Sieg der Revolution. Die aggressive Zuspitzung der US-Blockade unter Donald Trump setzt die kubanische Bevölkerung massiv unter Druck, während offene militärische Drohungen die Souveränität des Landes infrage stellen. Gleichzeitig verschärfen wirtschaftliche Schwierigkeiten den Handlungsdruck; junge Menschen verlassen auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven das Land.
Die Konferenz verbindet historische Perspektiven mit aktuellen politischen Debatten. Sie möchte Raum für Austausch, Diskussionen und neue Ideen schaffen – über Kuba, Fidel Castro, die Zukunft der kubanischen Revolution und die Perspektiven einer inter-nationalistischen Linken.
Mit Beiträgen von Ines Schwerdtner, Katiuska Blanco, René González, Felix Valdés, Georgina Alfonso und weiteren Gäst*innen. Das weitere Programm wird in Kürze veröffentlicht. Die Konferenz findet auf Deutsch und Spanisch statt. Eine Simultandolmetschung wird angeboten. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten (per https://info.rosalux.de/#Buchung/7rewx).
Veranstaltungsort: Mathilde-Jacob-Saal und Eva-Mamlok-Bibliothek, Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin